Die große Symmetra Überarbeitung

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Jeff Kaplan persönlich kündigte in einem Entwicklerupdate-Video die Überarbeitung von Symmetra an.

Beweggründe für die Änderungen

Das Overwatch Entwicklungsteam ist der Meinung, Symmetra wurde bisher zu situationsabhängig gespielt. Ihr Teleporter wurde gerne für große Laufstrecken genutzt, aber sobald man weniger laufen musste, hat der Symmetra-Spieler oft auf andere Helden gewechselt. Oder es wurden alle Türme an einem Durchgang platziert, was nervig für die Gegner war, aber nicht sehr fördernd für das Team. Auf kurze Distanzen waren der Teleporter und damit ein wichtiger Teil von ihr ineffektiv.

Spieler gaben außerdem an Blizzard weiter, dass sie oft nur durch die Level rennen, um die Schilde an Teamkameraden zu verteilen. Kurz gesagt fanden viele Spieler sie stressig und wenig spaßig.

Neuerungen an Symmetra – 2 Ultimates

Als erster Charakter in Overwatch wird die Unterstützering mit ihrer Überarbeitung nun die Wahl zwischen zwei Ultimativen Fähigkeiten haben. Weiterhin ist der Teleporter als Fähigkeit vorhanden, aber nun kann sie einen Schildgenerator platzieren, der jedem Teammitglied in einem großen Radius einen massiven Schild gibt. Wechseln lässt sich einfach durch „Aktivieren“ der Fähigkeit, sobald sie bereit ist. Wie sich dieses Konzept auf andere (neue) Helden übertragen wird, bleibt abzuwarten.

Die große Symmetra Überarbeitung
Symmetras Schildgenerator

Außerdem wurde ihr „alter“ Photonenschild mit einer Photonenbarriere ersetzt, da Schilde nun mit der ultimativen Fähigkeit hergestellt werden. Dieser Schild bewegt sich geradeaus vor Symmetra entlang, bewegt sich jedoch zügig und ist ellipsenförmig. Sein Verhalten ist ähnlich dem Reinhardts, er hat auch eine feste Anzahl an Trefferpunkten und lässt einige Projektile durch. Jeff erklärt, dass die Bewegung des Schildes als Signal eingesetzt werden kann, oder zum Beispiel um ihre Türme zu beschützen. Er stoppt, sobald der Mittelpunkt der Schildes eine Wand trifft.

Die große Symmetra Überarbeitung  Die große Symmetra Überarbeitung
Die Photonenbarriere

Die sechs Selbstschussanlagen können nun anfangs direkt ohne Abkühlzeit gesetzt werden, welcher auch geringer ausfällt. Symmetras Waffe hat nun eine etwas größerer Reichweite, während der sekundäre Feuermodus unverändert bleibt.

Durch diese Änderungen sollte Symmetra weniger situationsabhängig sein und Spaß machen, aber nicht zu stark werden. Im letzten Patch wurde bereits Schaden gegenüber Nicht-Spieler-Objekten, wie Torbjörns Turm oder eben Symmetras Teleporter und Selbstschussanlagen verringert.

Aktuell lassen sich die Änderungen auf dem PTR testen und sind wird in den kommenden Tagen oder Wochen auf die öffentlichen Server wechseln.

Lustiger Fakt: Dadurch das die Reichweite ihrer Photonenbarriere unbegrenzt ist, lassen sich noch „Alien-Invasionen“ erstellen, wie AllGamesDelta eindrucksvoll auf Twitter zeigt:

Abschließend weißt Kaplan darauf hin, dass Feedback gerne gesehen ist und erwähnt noch zwei neue Features: Die bereits angekündigte Map „Oasis“ kommt Anfang nächsten Jahres und ein neues „Als Team Fortfahren“ Feature ist in der Entwicklung.

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